Auch kleine Schritte führen zum Ziel…

Im ersten Artikel habe ich euch berichtet welchen Einfluss Einwegplastik auf unsere Umwelt hat und wie das von der EU-Kommission beschlossene Plastikverbot in Zukunft umgesetzt werden soll. Falls du den Artikel noch nicht gelesen hast, kannst du ihn hier finden. 

Nun will ich euch verschiedene Möglichkeiten nahebringen, um den täglichen Plastikgebrauch und die allgemeine Entstehung von Müll zu reduzieren. 

Vermutlich habt ihr schon alle von der – in den letzten Jahren wachsenden – Zero-Waste Bewegung gehört oder seid sogar ein Teil davon. 

Die Zero-Waste Bewegung boykottiert, ganz einfach gesagt, jegliche Art von Müll. Menschen die „Zero-Waste“ leben, versuchen Müll völlig zu vermeiden. Das, was nicht vermieden werden kann, wird reduziert, wiederverwertet, recycelt oder kompostiert. Der Versuch erst gar keinen Müll entstehen zu lassen, spart Ressourcen und schützt die Umwelt. Außerdem kann man dabei eine Menge Geld sparen. 

Inzwischen gibt es auch viele plastikfreie Alternativen: Zahnbürsten, Zahnpasta, Ohrenstäbchen, plastikfreie Rasierer und Klingen. 

Im Bioladen und auf dem Wochenmarkt kann man verpackungsfreies Obst und Gemüse saisonal und regional kaufen, welches man in selbst mitgebrachten Stoffbeuteln und/oder Obst- und Gemüsenetzen mitnehmen kann. 

In vielen Städten gibt es inzwischen auch Unverpackt-Läden. Dort hat man die Möglichkeit Reis, Mehl, Nüsse, aber auch z.B. Öl in selbst mitgebrachte Behälter zu füllen. Dabei ergibt sich sogar ein nachhaltiger Nebeneffekt, da man immer nur so viel kauft, wie man wirklich benötigt. 

Vieles kann man auch selber machen, um möglichst wenig oder keinen Müll zu produzieren. Beispielsweise Waschmittel, Putzmittel & Pflanzenmilch lassen sich ganz einfach selbst herstellen. 

Plastik vermeiden ist eigentlich ganz einfach und man muss auch nicht alles von Anfang an perfekt machen, um etwas für die Umwelt und unsere Erde zu tun. Kleine Dinge wie einen Stoffbeutel zum Einkaufen mitnehmen, anstatt eine Tüte zu kaufen, Lebensmittel und andere Produkte nach Möglichkeit im Glas statt in Plastik verpackt kaufen & eine wiederverwendbare Trinkflasche verwenden, können schon einen großen Unterschied machen.

Mir selbst fällt es auch noch nicht in allen Bereichen leicht, nachhaltig oder sogar Zero-Waste zu leben. So benutze ich ein Naturkosmetik Shampoo, das in einer Plastikflasche abgefüllt ist, da ich nicht mit Haarseife klarkomme und meine Gesichtscreme, mit der ich extrem zufrieden bin, ist auch in einer Plastiktube. 

Auch bin ich der Meinung, dass ich nach wie vor zu viel Plastikverpackungsmüll beim Einkaufen verursache. Aber in meiner Stadt gibt es auch leider noch keinen Unverpackt-Laden (aber bald wird wahrscheinlich einer eröffnet und ich freue mich ich schon sehr darauf), wodurch ich Lebensmittel wie Nudeln, Dinkelflocken, Nüsse und Co. in Plastik verpackt kaufen muss. 

Auch wenn ich mir selbst gegenüber immer sehr kritisch bin, was meine Nachhaltigkeit angeht und denke, dass ich noch so viel besser machen könnte, wird mir immer wieder bewusst, wie viele Menschen sich überhaupt nicht mit diesem Thema auseinandersetzen und nicht auf Dinge wie Nachhaltigkeit und einen bewussten Umgang mit der Umwelt und den Ressourcen achten. 

Also sollten wir alle auch auf kleine Schritte zu einem nachhaltigen Leben stolz sein und uns gegenseitig motivieren und unterstützen, diesen Weg weiterzugehen und möglichst viele Menschen durch das Vorleben von diesem Lebensstil beeinflussen und aufklären. 

Inwieweit fällt es Dir leicht oder schwer auf Nachhaltigkeit zu achten? Lebst du Zero-Waste oder hast du es dir als Ziel gesetzt? 

Ich bin auf Eure Antworten und Anregungen gespannt!

Alles Liebe, Eure Caro!

Caro

2 Antworten auf „Auch kleine Schritte führen zum Ziel…

  1. Der viert-letzte Absatz deines Posts spricht mir aus der Seele! Jeder Schritt in die richtige Richtung ist etwas Wert!
    Ich bin jetzt seit einem halben Jahr dabei, meinen Ressourcen-Verbrauch nach und nach zu verringern (weniger Fleisch, weniger Kosmetikprodukte und seit neuestem auch weniger Abfall). Vor allem das mit dem Fleisch ist gar nicht so leicht, denn bei uns steht das 2 mal täglich auf dem Tisch und mein Vater versucht mich mehrmals die Woche davon zu überzeugen, dass ich „heute mal eine Ausnahme machen“ soll…

    Bei Zero Waste stehe ich noch recht am Anfang. Ich will mir erst alles ganz genau überlegen, wie sinnvoll es für meinen Lebensstil wirklich ist, bevor ich handle. Die Welt rettet man ja schliesslich nicht an einem Tag… 😉

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    1. Meiner Meinung nach sollte man jede Bemühung zu schätzen wissen. Alleine wenn man das Bewusstsein entwickelt, ist man schon einen großen Schritt weiter! Liebe Grüße 🙂

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