Einwegplastik

Ende letzten Jahres hat die EU-Kommission ein Plastikverbot beschlossen. Wegwef-Plastikprodukte wie Einweggeschirr, Trinkhalme, Wattestäbchen, Luftballonstäbe sollen in Zukunft verboten werden.  Auch Behälter und Becher aus aufgeschäumtem Polystyrol, das oft genutzt wird, um Heißes warm zu halten. Zudem sollen auch alle Produkte aus sogenanntem Oxo-abbaubarem Kunststoff verboten werden. Dieser Kunststoff in Mikroplastik und belastet die Umwelt und die Gesundheit.Einmal-Artikel mit einem gewissen Kunststoffgehalt wie Feuchttücher sollen einer Kennzeichnungspflicht unterliegen, auf den Packungen sollen Hinweise auf die negativen Umweltauswirkungen aufmerksam machen. 

Produkte, für die es keinen guten Ersatz gibt, sollen nicht verboten, aber doch zurückgedrängt werden, darunter Lebensmittel-Verpackungen und Plastikbecher samt Deckel. 

PET-Flaschen müssen ab 2025 zu mindestens 25 Prozent aus Recycling-Plastik bestehen, was den EU-Staaten einen Anreiz für Sammelsysteme geben soll. Bis 2030 soll der Anteil auf 30 Prozent klettern. Neu für das Einwegpfand in Deutschland ist, dass Deckel von Einwegflaschen aus Kunststoff spätestens fünf Jahre nach Inkrafttreten der Regelung immer mit der Flasche verbunden sein müssen, damit sie nicht einzeln in der Umwelt landen.

Die EU-Kommission verspricht sich von dem Plan große Umweltvorteile. Die Maßnahmen sollen den Ausstoß von Kohlendioxid um 3,4 Millionen Tonnen verringern. Bis 2030 könnten Umweltschäden im Wert von 22 Milliarden Euro vermieden werden, hieß es. Verbraucher könnten bis zu 6,5 Milliarden Euro sparen.

Auch sollen sich Hersteller an den Kosten für die Sammlung und Verwertung der betreffenden Produkte beteiligen. So wird in Zukunft z.B. die Tabakindustrie für die Kosten für das Einsammeln von Zigarettenstummeln zu Kasse gebeten werden.

Das Einweg-Plastikverbot tritt in Deutschland spätestens 2021 in Kraft, wenn EU-Richtlinien in nationales Recht umgesetzt sind.

Seit 50er-Jahren wurden mehr als 8 Milliarden Tonnen Plastik produziert und 

in der EU fallen jährlich 26 Millionen Tonnen Plastikmüll an. Bei mehr als 80% des Mülls, der in den Meeren ist, handelt es sich um Plastik.

Plastikmüll ist fast überall zu finden: in der Umwelt, in den Meeren, in Mägen von Tieren und Mikroplastik in menschlichen Stuhlproben. 

Leider werden immer noch großen Mengen an Plastik produziert, die benutzt und nahezu sofort wieder weggeworfen werden.

Plastik ist biologisch nicht abbaubar und zerfällt nur sehr langsam. So wird der Kunststoffmüll zur Gefahr für Tiere, die sich in Plastik verfangen oder es mit Nahrung verwechseln und daran sterben. Plastik kann auch für uns gesundheitlich zur Gefahr werden: im Plastik enthaltene Schadstoffe sind krebserregend, greifen in Hormonhaushalt ein und vermindern Vermehrungsfähigkeit. 

Jeder Einzelne kann etwas tun, um sich aktiv gegen die Umweltverschmutzung durch Plastik einzusetzen.

Schon seit längerer Zeit setzen sich Menschen aktiv gegen die Umweltverschmutzung durch Plastik ein. Zum einen durch Konsum- und Kaufverhalten im Alltag, zum anderen durch das Mitwirken und Unterstützen von Organisationen und Projekten. 

Jeder kann etwas gegen die Umweltbelastung durch Plastikmüll tun. 

Wie und wo Ihr Einwegplastik und Müll vermeiden könnt, erfahrt ihr im nächsten Artikel.

Alles Liebe, Eure Caro! 

Quellen:

https://utopia.de/eu-verbietet-einwegplastik-109824/

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/lebensmittelproduktion/gesetzliche-regeln-eu-verbietet-einwegplastik-7022

carrotsrecipes

Eine Antwort auf „Einwegplastik

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s